Häufig gestellte Fragen

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Erleichtert Open Access nicht das Plagiieren?

Im Gegenteil - die freie Online-Zugänglichkeit führt dazu, dass Plagiate leichter erkannt werden können, darauf beruht auch die Wirkungsweise von Plagiatssoftware. Open Access ist daher mit Abstand die wirkungsvollste Strategie gegen Plagiate.

Warum sollte ich überhaupt Open Access publizieren?

Ihre Artikel werden einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht und die Effizienz der Verbreitung erhöht. Open Access führt zu schnellerer Veröffentlichung und größerer Sichtbarkeit entsprechend auch zu höheren Zitationszahlen. Viele weitere Vorteile werden auf http://open-access.net/de/allgemeines/gruende_und_vorbehalte/ beschrieben.

Haben alle Open Access Zeitschriften ein Peer-Review-Verfahren?

Hochwertige Open Access Zeitschriften sind grundsätzlich peer reviewed. Aus dem Fonds Open Access Publizieren der FAU werden grundsätzlich nur Publikationen in hochwertigen Open Access Zeitschriften gefördert.

Informationen über die Auswahl der Reviewer finden Sie auf den Webseiten der Anbieter, z.B.:
http://www.biomedcentral.com/about/peerreview
http://publications.copernicus.org/services/public_peer_review.html

Sind Open Access Verlage nicht Nischenverlage, die nur wenig publizieren?

Nein. Public Library of Science hat zum Stand Anfang 2014 mehr als 100.000 Artikel veröffentlicht. BioMed Central – inzwischen von der Verlagsgruppe Springer Science+Business Media gekauft – verlegt mehr als 260 angesehene Open Access Zeitschriften.

Neben den bekannten Open Access Verlagen beginnen auch internationale Großverlage und Fachgesellschaften, eigene Open Access Zeitschriften zu gründen. Darunter befinden sich die Verlage Elsevier, Wiley-Blackwell, Sage, Springer, Royal Society Publishing, Taylor & Francis, Nature Publishing Group oder American Physical Society.

Wie hoch sind die Ablehnungsquoten von Open Access Zeitschriften?

BioMed Central: ca. 40%, PLOS: ca. 50%

Wie werden Open Access Publikationen zitiert?

Name, Vorname: Titel. URL (Abfragedatum) wie alle anderen Internetquellen.

Werden nicht mit den billigen Open Access Zeitschriften die hochwertigen traditionsreichen Zeitschriften kaputt gemacht?

Das Vorurteil des "billigen Open Access Verlages" ist längst überholt. Wie bereits dargestellt beteiligen sich auch große Wissenschaftsverlage an der stärker werdenden Open Access Bewegung. Und im Unterschied zum bisherigen Modell gewinnt es an Hochwertigkeit; da die Wissenschaftsverlage unterklassige Zeitschriften nicht mehr im Bundle mit hochwertigen an Bibliotheken verkaufen.

Sind meine Publikationen auf den Servern der Open Access Verlage überhaupt sicher, es gibt ja keine Druckexemplare, die die Bibliotheken archivieren?

BioMed Central und PLoS archivieren langfristig, auch über die Lebensdauer einer konkreten Zeitschrift hinaus. Die Universitätsbibliothek archiviert alle geförderten Beiträge zusätzlich dauerhaft auf OPUS FAU.

Welche Impact-Faktoren haben Open Access Zeitschriften?

Die Impact-Faktoren sind ganz normal in der Datenbank Journal Citation Reports® von Thomson Reuters zu finden. Inzwischen werden die meisten etablierten Open Access Zeitschriften von Thomson Reuters evaluiert.

Oftmals werben die Open Access Zeitschriften bzw. Verlage auch auf ihren Homepages mit dem aktuellen Impact-Faktor.

Hier die Impact-Faktoren des Verlags BioMed Central: http://www.biomedcentral.com/about/faq/impactfactor#jif

Welche Zeitschriften und Verlage gelten als "räuberisch" (predatory)?

Siehe: http://www.ub.fau.de/open-access/predatory-publishers.shtml