Studienbeiträge

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Verwendung der Studienbeiträge seit dem SS 2007
an der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg

Mit Hilfe Ihrer Studienbeiträge konnte die Universitätsbibliothek zahlreiche Verbesserungen durchführen und Projekte realisieren, die unabhängig vom Studienfach grundsätzlich allen Studierenden der Universität Erlangen-Nürnberg zu Gute kommen.

Nutzen Sie die Chance aktiv an der Verwendung Ihrer Studienbeiträge mitzuwirken.

Sie können uns in dem untenstehenden Kontaktformular Ihre Vorschläge und Ideen übermitteln.

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Die folgende Darstellung zeigt die prozentuale Aufteilung der Gesamtinvestitionen in Maßnahmen und Projekte zur Verbesserung Ihrer Studienbedingungen:

Aufteilung der Studienbeiträge

Diagramm: Aufteilung der Studienbeiträge M1 M2 M3 M4 M5 M6

Hier stellen wir Ihnen eine Auswahl der umgesetzten Maßnahmen und Projekte vor..

Zusätzliche Lehr- und Fachbücher zum Ausleihen

Einschließlich des SS 2011 wurden für Lehr- und Fachbücher 1,69 Mill. Euro ausgegeben. Die Titelauswahl erfolgt in enger Absprache mit Lehrenden, Anschaffungsvorschläge der Studierenden werden berücksichtigt. Der Bestand an Lehrbüchern konnte dadurch aktualisiert und aufgestockt werden. In Fächern, in denen wenig Lehrbücher erscheinen, wird aktuelle Forschungsliteratur erworben.

Übernahme der Fernleihgebühren

Weil trotz aller Bemühungen nicht jeder Literaturwunsch vor Ort erfüllt werden kann, werden seit SS 2007 anfallende Gebühren für Fernleihkopien übernommen. Bisher sind dafür 47.000 Euro zur Verfügung gestellt worden.

Serviceerweiterung in Haupt- und Zweigbibliotheken

Aktuelle Literatur muss bestellt, bezahlt, in den Online-Katalog eingearbeitet und für die Ausleihe vorbereitet werden. Literatur, die nicht in einem Lesesaal öffentlich zugänglich ist, muss aus dem Magazin gebracht werden. Qualifizierte Auskünfte über den vorhandenen Bestand, Hilfestellung bei der Arbeit mit Literaturverwaltungssystemen erfordern zusätzliche Stellen für bibliothekarisches Fachpersonal, die seit dem SS 2007 aus Studienbeiträgen finanziert werden.

Verlängerte Öffnungszeiten an vielen Standorten

Seit SS 2007 sind die Öffnungszeiten an vielen Standorten erheblich verlängert worden. Ende 2006 waren die Bibliotheken während der Vorlesungszeit insgesamt 1290 Wochenstunden geöffnet, zum Ende des SS 2011 1867 Wochenstunden. In der vorlesungsfreien Zeit wurden die Öffnungszeiten von 798 Wochenstunden auf 1554 Wochenstunden verlängert. Studierende werden inzwischen an allen Standorten für Aufsichtsdienste bezahlt.

Retrokatalogisierung in den Teilbibliotheken der Erlanger Innenstadt

Die geisteswissenschaftlichen Fächer der Universität bestehen schon sehr lange und die Vielzahl der bestehenden Bibliotheken zeigt auch ein Stück Universitätsgeschichte. Die Bibliotheken und ihre Kataloge wurden oft von nebenamtlichen Kräften als Zettelkataloge geführt. Seit den 80er Jahren werden Neuerwerbungen im elektronischen Katalog OPACplus nachgewiesen. Bestände, die nicht im OPACplus nachgewiesen sind und mühselig in Einzelkatalogen oder im Microfiche-Gesamtkatalog gesucht werden müssen, werden nicht wahrgenommen und daher seltener benutzt. Deshalb werden seit SS 2007 die Bestände großer geisteswissenschaftlicher Teilbibliotheken an Hand der Bücher in den Online-Katalog katalogisiert. Das bibliothekarische Personal wird mit ca. 900.000 Euro aus Studienbeiträgen finanziert.

Retrokonversion des Gesamtkatalogs der Hauptbibliothek

Auch in der Hauptbibliothek in Erlangen werden erst seit 1981 Neuerwerbungen und häufig ausgeliehene Medien in den Online-Katalog aufgenommen. Da der Katalog aber immer nach bibliothekarischen Regeln geführt worden ist, konnte die Retrokonversion an Spezialfirmen übergeben werden. Bis Ende des SS 2011 wurden dafür 616.000 Euro zur Verfügung gestellt.

Zusätzliche Datenbanken und eBooks - für die Nutzung auf dem Campus, zuhause und unterwegs

Seit 2007 konnte das Angebot an E-Books-Lizenzen (z. B. Thieme-Medizinlehrbücher, Safari Books für Informatik und Wirtschaft, Knovel Books für Technik, Lecture notes in Computer Science) kontinuierlich ausgebaut werden, zusätzlich konnten die E-Books des Springer-Verlags gekauft werden. Die Jahreslizenzen für die Datenbanken Scopus, Business Source Complete, Westlaw, EconLit with Fulltext, JSTOR, DIN-Normen werden aus Studienbeiträgen finanziert. Dafür wurden bisher 1,35 Mill. Euro zur Verfügung gestellt.

Campusweiter Dokumentlieferdienst FAUdok

Die Personalkosten für den Dokumentlieferdienst FAUdok werden seit WS 2010/11 aus Studienbeiträgen getragen, nachdem die Grundausstattung an Hard- und Software aus Mitteln der Hochschule finanziert worden ist.

Komfortscanner

Im WS 2010/11 wurden für Haupt- und Zweigbibliotheken fünf Komfortscanner bewilligt. Mit den Scannern können im Rahmen des Urheberrechts kostenlos und buchschonend Aufsätze aus Büchern, Zeitungen und großformatige Dokumente (bis A2) in Graustufen oder Farbe gescannt und zur weiteren Verwendung abgespeichert werden.