Die Welt ist nur so groß wie das Fenster, das wir ihr öffnen
Open Access steht für freien Zugriff auf wissenschaftliche Literatur. Ein veröffentlichter Beitrag kann von jedem kostenfrei im Internet gelesen werden.
Um Veröffentlichungen für Nutzer weltweit entgeltfrei verfügbar zu machen, kommen die Autoren vielfach für die Kosten auf und entrichten Publikationsgebühren. Die FAU will Open Access nachhaltig fördern und hat gemeinsam mit der DFG einen Fonds "Open Access Publizieren" eingerichtet.
Voraussetzungen für die Förderung:
Was? Wissenschaftliche Aufsätze, deren Publikationsgebühren maximal 2.000 Euro betragen. Der Betrag kann nicht gesplittet werden.
Wer? Angehörige der Universität Erlangen – Nürnberg (§17 BayHSchG), die Erstautor(en) des zu publizierenden Aufsatzes sind.
Wie? Anmelden bei Einreichung / spätestens bei Annahmebestätigung Ihres Aufsatzes bei unserem Open Access Beauftragten Herrn Markus Putnings. Als Mindestangaben werden der Aufsatztitel, die Zeitschrift, der Verlag und die voraussichtlichen Kosten benötigt sowie die Bestätigung der Erstautorenschaft. Jede geförderte Publikation sollte außerdem einen Hinweis auf die DFG-Förderung enthalten, z. B. in den Acknowledgments: "We acknowledge support by Deutsche Forschungsgemeinschaft and Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg within the funding programme Open Access Publishing".
Wo? In einer anerkannten, qualitätsgesicherten Open-Access-Zeitschrift. Eine nicht vollständige Liste von Zeitschriften finden Sie zum Beispiel hier:
Die Open Access Freischaltung von Aufsätzen in subskriptionspflichtigen Zeitschriften nach dem Modell des "Open Choice" ist nicht förderfähig.
Ihre gemeldeten Aufsätze werden für eine größtmögliche Transparenz der Mittelvergabe und
dem notwendigen Bericht der DFG gegenüber in einer Liste gepflegt. Bitte melden Sie, wenn der Aufsatz angenommen oder abgelehnt wird oder sich der Titel oder die Autorenzusammensetzung noch einmal ändert, damit die Liste entsprechend nachgepflegt werden kann.
Die angemeldeten Publikationsgebühren werden bis zu einer Ausschöpfung von 85% der Mittel des Publikationsfonds nach der Reihenfolge des Rechnungseingangs bezahlt. Danach werden im
Sinne der Verteilungsgerechtigkeit gezielt jene Fachbereiche unterstützt, die Open
Access-Publikationsmodelle noch nicht in breitem Umfang nutzen und entsprechend in den
bisherigen Förderperioden gering vertreten waren.
OPUS: der grüne Weg Auch viele kommerzielle Zeitschriften gestatten die parallele Veröffentlichung von geplanten oder bereits publizierten Forschungsbeiträgen auf einem institutionellen Open Access-Server, entweder zeitgleich oder nach Ablauf einer Frist von meistens 6 Monaten. Näheres dazu finden Sie unter Publisher copyright policies & self-archiving. Nutzen Sie die Gelegenheit und legen Sie Ihre Publikation zusätzlich auch auf dem Publikationsserver OPUS ab, wann immer es rechtlich erlaubt ist. Sie erhöhen die Sichtbarkeit Ihrer Veröffentlichung und Sie werden häufiger zitiert.
Biomed Central Mitgliedschaft ![]()
Die Universitätsbibliothek ist Mitglied von Biomed Central, dem wissenschaftlichen Zeitschriftenverlag aus Großbritannien, der über 240 Open Access Zeitschriften aus dem Bereich Biologie und Medizin publiziert. Damit ermöglicht sie Hochschulangehörigen die Veröffentlichung ihrer Forschungsergebnisse in einem Open-Access-Journal kostenfrei oder vergünstigt.
Public Library of Science PLoS ![]()
Seit dem 1. Juni 2011 ist die Universitätsbibliothek auch Mitglied bei der Public Library of Science, PLoS und erzielt vergünstigte Konditionen für Ihren Publikationsprozess. Eine Liste der PLoS-Journals ist auf http://www.plos.org/journals/ zu finden. Die PLoS-Journals sind ebenfalls förderfähig, sofern alle o. g. Voraussetzungen erfüllt sind.
Ansprechpartner Open Access: Herr Markus Putnings, Ansprechpartner Veröffentlichung auf OPUS: Frau Regina Heidrich





